maobes phantastische welten

hinein... hindurch... und darüber hinaus!

Monat: Juni 2008

Wenn einer mal zum Zahnarzt geht

Dann kommt er dabei um! Wir kennen ja den Vorgang der Zahnsteinentfernung beim Dentisten. Wer das nicht kennt, sollte das unbedingt mal machen. Jedenfalls geht das ganze mit einer fein dosierten Munddusche einher, die die Trümmer wegspült. Und dummerweise gibt es sowas wie einen Schluckreflex und davon abgesehen atmet man ja auch noch während tausend Geräte und Finger in der Mundhöhle ihren Job machen.

Man musste also öfters mal absetzen, damit besagter Schluckreflex seine Aufgabe erfüllen kann. Das war nicht weiter schlimm, laut Aussage des Docs wars bei Mir noch moderat. Der eine Tropfen allerdings, der mit der Atemluft in die Luftröhre geriet, war … ÜBEL. Zum Glück konnte sich der Bautrupp noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, als Ich die Augen aufriss und die Explosion fürs erste gerade noch so aufhalten konnte. Aber dann: Husten, lachen, weinen, alles aufeinmal! …

Der Doc nahms mit einem Grinsen, und meinte lapidar:

Ertrunken beim Zahnarzt …

Updated: 30. Juni 2008 — 10:45

Neulich im Pub

Es ist schon ein paar Tage her, da fanden sich der Herr Könich und sein Minister für besondere Aufgaben und schrägen Humor in der örtlichen Schankstube ein, zwecks flüssiger als auch fester Nahrungsaufnahme. Die Sonne stand noch brennend hell am Firmament, und es war angenehm im kühlen Keller zu sitzen, und dem Gerstensaft zu fröhnen. Die Herrschaften saßen da also, hielten sich an ihren Gerstenkaltschalen gütlich und harrten der Ankunft des Koches. Denn sie waren gar hungrig, und ein gutes Bier schmeckt um so besser, wenn es mit deftigem Gargut unterlegt. Als der Koch nun seinen Pub betrat, begrüssten ihn die werten Herrschaften also im Sprechchor mit folgenden mystischen Worten:

WIR HABEN HUNGER HUNGER HUNGER, HABEN HUNGER HUNGER HUNGER, HABEN HUNGER HUNGER HUNGER, HABEN DURST!

Das brachte den Koch zum stutzen und er blickte auf den allgegenwärtigen Zeitgeber, um zu prüfen, ob er denn vielleicht zu spät zur Arbeit gekommen sei. Dem war aber wohl nicht so, und da unser Koch so gar nicht aufs Maul gefallen ist, konterte er mit folgendem Gesang in wahren und weisen Worten:

IHR SEID ZU FRÜH FRÜH FRÜH, IHR SEID ZU FRÜH FRÜH FRÜH, IHR SEID ZU FRÜH FRÜH FRÜH, IHR SEID ZU FRÜH!

Sprachs. Nahm unsere Bestellungen auf. Und ging ans Werk uns ein lecker Mahl zu bauen!

:mrgreen:

Updated: 26. Juni 2008 — 17:23

It hurts so much

Heute war die Trauerfeier.

Und Ich bin immer noch wie betäubt. Es fällt Mir schwer den Druck hinter der Stirn raus zu lassen,

auch wenn ringsum alle flennen und schniefen, und es da nicht gross auffallen würde.

Aber irgend etwas zwingt Mich, nach aussen hin “Haltung” zu wahren.

Während es Mich innerlich zerreisst, meinen Vater weinen zu sehen.

Trotzdem bin Ich da.

Trost spenden.

Halt geben.

Druck wegnehmen.

Einfach nur da sein.

Ich frage nicht wo die Kraft her kommt.

Schliesslich fliessen doch Tränen.

Und es wird leichter.

Ein wenig.

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